Im Streit
Um die Zeit
Stehlen sich die Stunden
Führ mich an die Grenze der Sprache
Stürz mich den Abgrund hinab
Fang mich nicht auf
Bis ich Dich tiefer glaube und sage
Als ich glauben und sagen kann
Das Ziel der Mystik
Das Licht der Dunkelheit
Der Himmel über dem Abgrund
Des Apophatismus göttlichstes Wort
/// Dies ist eine Hommage an die von Mark S. B. eindrucksvoll interpretierte Interpretation R. Maria R.s des garstigen Grabens der Sprachlichkeit – und deshalb folgt der Versuch einer Übertragung in seine Muttersprache…: ///
(To be prayed)
Lead me to the edge of language
Push me into the bottomless pit
Don’t you catch me
Until I go deeper in speaking of you and believing in you
Deeper than belief and speech can reach
It’s the destination of mysticism
Light of the darkness
Heaven above the abyss
Apophatism’s godliest word
Critical theology as it should be!
(-> die Griechen unter der Leserschaft seien auf "krino" verwiesen)
Neue Kundschaft. Reagiert sogar. Verrückt, will sich mit mir treffen. Session am Montag. Hoffe er kann. Hoffe er hat aufgehört zu reden, sonst kann ich zwar weiterhin hören, aber er nicht und das wär blöd. Es würde ja dann nicht geschehen.
Mein dicker Physiklehrer pflegte zu sagen: "Wo das Denken aufhört, fängt der Glaube an."
Wir wollen das ein wenig korrigieren: Wo das Denken aufhören muss, fängt der Glaube an.
Ø Jedem System, auch einem theologischen, liegen Prämissen zu Grunde.
Ø Wie werden nun diese Prämissen gewonnen und v.a. aufrechterhalten?
§ man braucht es nicht Glaube nennen, wenn in einem ratio-immanenten System Folgerungen und Schlüsse gezogen werden, diese in spirituelle und rituelle Formen gegossen werden und dem nicht widersprochen wird, weil die Prämissen von jedem menschlichem Verstand nachvollzogen werden können· die Antwort lautet: durch Glauben (und der durch die Predigt und die durchs Wort)
Sagt mal alles zusammen ganz laut:
- DURCH GLAU-BEEE!
Darf ich mal ein lautes Amen hören heute Morgen?und die Stirnbänder, die Spangen,
die Ohrringe, die Armspangen, die Schleier,
die Hauben, die Schrittkettchen, die Gürtel, die Riechfläschchen, die Amulette,
die Fingerringe, die Nasenringe,
die Feierkleider, die Mäntel, die Tücher, die Täschchen,
die Spiegel, die Hemden, die Kopftücher, die Überwürfe.
Und es wird Gestank statt Wohlgeruch sein und ein Strick statt eines Gürtels und eine Glatze statt lockigen Haars und statt des Prachtgewandes ein Sack, Brandmal statt Schönheit.
Und die Dissen des Landes werden der Männer ermangeln