Dienstag, 17. Juli 2007

Deine Tage sind sehr viel


Tage

Im Streit

Um die Zeit

Stehlen sich die Stunden

Mittwoch, 6. Juni 2007

Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild

(Zu beten)

Führ mich an die Grenze der Sprache

Stürz mich den Abgrund hinab

Fang mich nicht auf

Bis ich Dich tiefer glaube und sage

Als ich glauben und sagen kann

Das Ziel der Mystik

Das Licht der Dunkelheit

Der Himmel über dem Abgrund

Des Apophatismus göttlichstes Wort


/// Dies ist eine Hommage an die von Mark S. B. eindrucksvoll interpretierte Interpretation R. Maria R.s des garstigen Grabens der Sprachlichkeit – und deshalb folgt der Versuch einer Übertragung in seine Muttersprache…: ///


(To be prayed)


Lead me to the edge of language

Push me into the bottomless pit

Don’t you catch me

Until I go deeper in speaking of you and believing in you

Deeper than belief and speech can reach

It’s the destination of mysticism

Light of the darkness

Heaven above the abyss

Apophatism’s godliest word


Einem andern [wird durch den Geist] die Gabe [gegeben], die Geister zu unterscheiden.


Critical theology as it should be!


(-> die Griechen unter der Leserschaft seien auf "krino" verwiesen)



Montag, 21. Mai 2007

Und es soll geschehen: Ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören.

Neue Kundschaft. Reagiert sogar. Verrückt, will sich mit mir treffen. Session am Montag. Hoffe er kann. Hoffe er hat aufgehört zu reden, sonst kann ich zwar weiterhin hören, aber er nicht und das wär blöd. Es würde ja dann nicht geschehen.

Freitag, 11. Mai 2007

So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.

Mein dicker Physiklehrer pflegte zu sagen: "Wo das Denken aufhört, fängt der Glaube an."

Wir wollen das ein wenig korrigieren: Wo das Denken aufhören muss, fängt der Glaube an.

Eine Feststellung und eine Frage für meine verwirrten Leser heute morgen:

Ø Jedem System, auch einem theologischen, liegen Prämissen zu Grunde.

Ø Wie werden nun diese Prämissen gewonnen und v.a. aufrechterhalten?

§ man braucht es nicht Glaube nennen, wenn in einem ratio-immanenten System Folgerungen und Schlüsse gezogen werden, diese in spirituelle und rituelle Formen gegossen werden und dem nicht widersprochen wird, weil die Prämissen von jedem menschlichem Verstand nachvollzogen werden können

§ man muss es aber Glaube nennen, wenn das gottmenschliche Wort nicht nur als Menschenwort, sondern auch (und gerade) als Gotteswort erkannt wird. Alles, was aus diesem heiligen Boden (durchaus vernünftigerweise) erwächst (man mag auch dies ein System nennen), verdient es, wahrer Glaube genannt zu werden. Glaube, der nicht allein intellektuell und durch Verstand vermittelbar sein kann, weil seine Grundlage sich jeder menschlichen Vernunft entzieht und nur durch die göttliche Gnade zugänglich wird – von dem erwählenden Gott.

Was wollen wir nun hierzu sagen?

· die Antwort lautet: durch Glauben (und der durch die Predigt und die durchs Wort)

Sagt mal alles zusammen ganz laut:

- DURCH GLAU-BEEE!

Darf ich mal ein lautes Amen hören heute Morgen?

Samstag, 5. Mai 2007

Zu der Zeit wird der Herr den Schmuck an den kostbaren Schuhen wegnehmen

und die Stirnbänder, die Spangen,

die Ohrringe, die Armspangen, die Schleier,

die Hauben, die Schrittkettchen, die Gürtel, die Riechfläschchen, die Amulette,

die Fingerringe, die Nasenringe,

die Feierkleider, die Mäntel, die Tücher, die Täschchen,

die Spiegel, die Hemden, die Kopftücher, die Überwürfe.

Und es wird Gestank statt Wohlgeruch sein und ein Strick statt eines Gürtels und eine Glatze statt lockigen Haars und statt des Prachtgewandes ein Sack, Brandmal statt Schönheit.

Und die Dissen des Landes werden der Männer ermangeln
und die Hüter ihrer Tore werden ihre Nasen zuklammern.
Denn siehe, es wird geschehen.